Gleich zwei größere Einsätze forderten die Feuerwehr am Wochenende: Zu einer Person in der Ems wurden am späten Samstagabend gegen 23 Uhr beide Telgter Löschzüge, der Rettungsdienst sowie die Tauchergruppen der Feuerwehr Ahlen und der DLRG Sassenberg sowie Mitglieder der DLRG Telgte alarmiert.
Nach kurzer Suche konnten die bereits sechs Minuten nach der Alarmierung eintreffenden ehrenamtlichen Kräfte des Löschzug Telgte nach Angaben von Einsatzleiter Carsten Einhoff eine Person am Ufer in Höhe der Ballonstartwiese feststellen. „Der Mann war die steile Böschung herabgerutscht und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien“, schreibt die Wehr in ihrem Bericht.
Telgte: Mann bleibt unverletzt
Während ein Feuerwehrmann in einem Überlebensanzug die Person sicherte, brachten weitere Helfer eine Steckleiter in Stellung, über die die Person anschließend gerettet werden konnte. Die alarmierten Tauchergruppen konnten ihre Alarmfahrt abbrechen, auch das Rettungsboot der Feuerwehr Telgte musste nicht mehr zu Wasser gelassen werden. Eine Untersuchung durch einen ebenfalls alarmierten Notarzt ergab keine augenscheinlichen Verletzungen, so dass der Mann auf eigenen Wunsch vor Ort entlassen werden konnte. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 18 Kräften für etwa eine Stunde im Einsatz.
Um kurz nach 8 Uhr am Sonntag war die Ruhe für die in der Nacht eingesetzten Kräfte wieder zu Ende. An der Plinderheide wurde Gasgeruch in einem Wohnhaus gemeldet. Auch hier war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz. Austretendes Gas konnte weder durch die Messgeräte der Wehr noch durch die der Stadtwerke festgestellt werden, sodass sich die Maßnahmen seitens der Feuerwehr darauf beschränkten, die Heizung außer Betrieb zu setzten, so Carsten Einhoff.
Text und Bild: wn.de

