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Strohballen brennen lichterloh   

Die Ernte fällt durch die Hitze schlechter aus und dann passiert auch noch das: Ein Landwirt, der mit zwei Anhängern Stroh einfahren will, erkennt im Rückspiegel ein Feuer, das sich auf dem hinteren Anhänger ausbreitet. Zügig koppelt er diesen ab, sodass ein Übergreifen auf die andere Ladung verhindert wird und alarmiert die Feuerwehr. Diese erreicht um kurz nach 19 Uhr am Samstag den lichterloh brennenden Anhänger im Kiebitzpohl.


Das, was die Wehrleute noch am letzten Montag bei ihrer Übung geprobt hatten, konnten sie dabei im Ernstfall in die Tat umsetzen: Sie löschten ein Feuer unter Zuhilfenahme eines Güllefasses voller Wasser. Zusätzlich pendelten die Löschwagen zum nächsten Hydranten ins Gewerbegebiet. Ausgiebig mussten die Feuerwehrmänner das Stroh ablöschen, damit auch die letzten Glutnester vernichtet wurden.

 

Personen kamen nicht zu Schaden. Der Anhänger hat einen Totalschaden. Mit 38 Freiwilligen der Löschzüge Telgte, Westbevern und Raestrup war die Wehr vor Ort. Das DRK unterstützte die Feuerwehr mit Getränken. Die Brandursache konnte noch nicht geklärt werden.

 

Bereits am Freitag war es in der Bauerschaft Pöhlen in Westbevern zu einem Flächenbrand gekommen. Die Wehr hatte ihn in kurzer Zeit unter Kontrolle. Außerdem brannte bereits kurz zuvor eine Hecke.

 

 

Text und Bilder: WN, Sebastian Bickert

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