Zuerst galt es, den ersten Übungsteil zu absolvieren. Die angenommene Lage: Bei einem Kindergeburtstag auf dem Hof spielen die Kleinen verstecken. Da sie mit mitgebrachten Wunderkerzen hantieren, kommt es in der Scheune zu einem Feuer. Aufgrund der heftigen Rauchentwicklung können die Kinder das Gebäude nicht mehr verlassen. Ein Nachbar sieht den Rauch und alarmiert die Wehr.
Während ein Teil der Feuerwehr unter Atemschutz in die Scheune eindrang, um die Kinder zu bergen, bauten die übrigen die Löschwasserversorgung von der Milter Straße her auf und gingen gegen den Brand vor. Zum Einsatz kam dabei auch die Jugendfeuerwehr, die die Biogasanlage auf dem Hof Hertleif kühlte, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Gefordert war die Feuerwehr auch beim zweiten Übungsgeschehen. Die angenommene Lage: Beim Beheben von Sturmschäden an seinem Dach rutscht dem Landwirt die Leiter weg, und er selbst wird nicht unerheblich verletzt. Nur mit Mühe kann er sich bis zum Eintreffen der Wehr halten.
Als Sicherung bauten die Feuerwehrleute einen Sprungretter auf, während anschließend der Landwirt mit der Drehleiter gerettet wurde. Unterstützt wurden sie bei der Versorgung der Verletzten vom DRK Telgte.
„Es hat alles gut geklappt“, betonte Wehrführer Alfons Huesmann am Ende der Sommerübung vor zahlreichen Zuschauern, darunter etliche Ratsmitglieder.
In dieser Einschätzung war sich auch der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe sicher: „Wir können, dessen bin ich mir ganz sicher, alle ruhig ins Bett gehen, denn die Feuerwehr versteht ihr Handwerk“, betonte er. Er sprach den Ehrenamtlichen und ihren Familien einen Dank aus. „Ihr Einsatz ist mit Geld nicht zu bezahlen“, betonte er. Gleichzeitig bat er die Bürger, allzeit hinter der Feuerwehr zu stehen.























