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Schwelbrand im Getreidetrockner macht Riesenärger   

Kleine Ursache, großer Einsatz - das war am Freitagmittag an der Raiffeisen-Warengenossenschaft im Kiebitzpohl der Fall. Weil eine Rauchentwicklung gemeldet wurde, rückte die Feuerwehr aus Telgte und die Drehleiter aus Everswinkel aus. Ein Schwelbrand auf sieben Metern Höhe in einem mit 30 Tonnen gefüllten Getreidetrockner bereitete den Fachleuten erhebliche Probleme, berichtete Wehrführer Alfons Huesmann. "Das wird ein abendfüllendes Programm."


Als Problem erwies sich, dass der Schwelbrand nicht mit Wasser gelöscht werden kann, da ansonsten das Getreide aufquillt. Und ein Abpumpen des Silos ist wegen der Explosionsgefahr nicht möglich. Zudem wurde das Silo von THW-Mitarbeitern vermessen und die Statik geprüft. Wie der Schwelbrand in den Griff zu bekommen ist, wurde am Abend von zahlreichen Fachleuten diskutiert. Die Wehr stellte eine Brandwache. 

Für die Raiffeisen ist das jedoch kein Grund, die derzeit stattfindende Ernte der Gerste einzuschränken. "Wir nehmen die Gerste in vollem Umfang an", sagt Stefan Chmura. Die Landwirte könnten die Ernte kippen, die Verladung funktioniere. Ein mobiler Trockner sei in Greven aufgebaut. Die Westbevern sollten ihr Getreide direkt nach Greven bringen.

 

Text: WN, Foto: Feuerwehr

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