Großeinsatz für die Feuerwehr am Donnerstagmorgen am Rochus-Hospital: Im zweiten Obergeschoss des Hauses, in dem Bereich, der sich in direkter Nähe zur Baustelle für die neuen Wirtschaftsräume befindet, war es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Schmorbrand im Abwasserrohrsystem des Hospitals gekommen. Gegen 9.20 Uhr wurde eine Rauchentwicklung gemeldet. Erst nach längerer intensiver Suche konnten die Spezialisten der Wehr den Brandherd - ein verschmortes Abflussrohr einer Dusche - genau lokalisieren und schließlich beseitigen.
Aufgrund der potenziellen Gefahr für Patienten und Mitarbeiter des Hauses hatte Stadtbrandmeister Alfons Huesmann Großalarm ausgelöst. Neben den Wehren aus Telgte und Westbevern waren Ostbevern, Everswinkel und Einen im Einsatz. Die Feuerwehr Warendorf wiederum stellte für die Dauer des Einsatzes den sogenannten Grundschutz am Standort Telgte sicher.
Parallel zur Feuerwehr wurde auch ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Sowohl der Leitende Notarzt als auch der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie die Besatzungen von gleich mehreren Rettungswagen waren vor Ort.
Sowohl Stadtbrandmeister Alfons Huesmann als auch Matthias Krake, Pflegedirektor und Pressesprecher des Fachkrankenhauses, lobten die gute Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Wehr. Der Einsatz habe reibungslos geklappt. Krake betonte, dass Patienten zu keinem Zweitpunkt gefährdet gewesen seien. In dem Gebäudeabschnitt, in dem es zum Schwelbrand kam, habe zum Zeitpunkt des Alarms eine Stationsleiterbesprechung stattgefunden. Die sei sofort abgebrochen worden. Außerdem seien Mitarbeiter in angrenzenden Büros umgehend evakuiert worden.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern derzeit noch an. Auch die Polizei war vor Ort. Der Sachschaden ist gering.
Fotos und Text: WN















