Umgestürzte Bäume und Bauzäune
Dreieinhalb Stunden war die Freiwillige Feuerwehr am Freitagabend in Telgte und Westbevern im Einsatz. Die Gewitterfront hatte einige Schäden angerichtet.
Dreieinhalb Stunden lang hielt die mit Sturmböen und starkem Regen durchziehende Gewitterfront am Freitagabend die Telgter Feuerwehr in Atem. „Wir mussten elf Einsätze abarbeiten“, berichtete Einsatzleiter Nicolas Kreienbäumer am Samstagmorgen.
Die Löschzüge aus Telgte und Westbevern waren ab 18.47 Uhr im gesamten Stadtgebiet gefordert. Umgekippte Bauzäune galt es wieder aufzurichten. Umgestürzte Bäume mussten teils mit Hilfe der Drehleiter beiseite geräumt werden. In Telgte waren - unter anderem an der Fanny-Hensel-Straße - Bäume auf zwei Autos gestürzt, die dadurch „ziemlich ramponiert“ worden seien, so der Telgter Löschzugführer. In Westbevern waren mehrere Gullys überlaufen. Die Deckel mussten angehoben und die Schächte gereinigt werden, so dass die Wassermassen ablaufen konnten. Verletzte habe es in Telgte und Westbevern glücklicherweise nicht gegeben.
Insgesamt seien die Einsätze gut koordiniert und schnell abgearbeitet worden. „Alles hat sehr gut funktioniert“, resümierte Kreienbäumer. In Telgte waren 39 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz, in Westbevern 18. Bestens verpflegt wurden sie durch die Unterstützungsgruppe.
Besonders viel Regen hat es wohl in Westbevern gegeben. Ein Kamerad habe im Wiewelhook während des Gewitters 25 Liter pro Quadratmeter gemessen, berichtete Wehrführer Lutz Mahler.
Bericht: wn.de