Eine verrückte Woche hat die Freiwillige Feuerwehr Telgte hinter sich. Die Einsatzkräfte kamen nicht nur wegen der Unwettereinsätze am Wochenende nicht zur Ruhe. „Insgesamt war es eine sehr arbeitsreiche Woche für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte“, resümiert Carsten Einhoff, stellvertretender Leiter der Wehr. „Insgesamt 45 Einsätze mussten in sieben Tagen abgearbeitet werden. Das war damit eine der einsatzreichsten Wochen in den letzten Jahren.“

Alleine die Gewitterlagen am Freitag- und Sonntagabend beschäftigten die Kameradinnen und Kameraden stundenlang. Dreieinhalb Stunden lang waren sie am Freitag bei elf Einsätzen gefordert. Am Sonntag kamen noch einmal 20 hinzu. Vom Sturm umgekippte Bäume mussten von Straßen und Autos geräumt, umgekippte Bauzäune wieder in die Senkrechte befördert werden.

Viele weitere Einsätze kamen zwischen dem 26. Mai und dem 1. Juni für die Löschzüge Telgte und Westbevern hinzu. Einmal musste wegen eines Notfalls eine verschlossene Tür geöffnet werden, ein anderes Mal galt es, eine Ölspur zu beseitigen. Einmal musste eine brennende Mülltonne gelöscht werden. Mehrmals waren Brandmeldeanlagen losgegangen. Natürlich musste die Wehr gleich ausrücken, auch wenn es sich später als Fehlalarm herausstellte. Denn: Niemand weiß im Vorfeld, ob es nicht doch brennt und Menschen, Tiere und Gebäude in Gefahr sind.

Viermal wurde die Wehr – einmal davon war die Löschgruppe Winkhaus beteiligt – zu Gebäudebränden gerufen. Dabei musste in einem Fall die Telgter Drehleiter die Feuerwehr Ostbevern unterstützen. Um 0.31 Uhr am Montagmorgen leistete der Telgter Löschzug der Polizei Amtshilfe. Drei Tage zuvor war der Löschzug Westbevern in den frühen Morgenstunden zudem bei einem Verkehrsunfall  gefragt.

 

Bericht: wn.de