Viele Tausend Sandsäcke mussten die Mitarbeiter des Baubetriebshofes nach den jüngsten Hochwasserereignissen abtransportieren, die zum Schutz vor Überflutungen an gefährdeten Punkten und Häusern aufgetürmt worden waren. Doch wohin damit? Einlagern und im Bedarfsfall noch einmal nutzen, das ging nicht, da der Sand nass geworden war und schimmeln würde. Für einen Großteil der Säcke hat die Stadt jetzt eine Lösung gefunden. 62 Paletten mit je 50 Säcken, die an der Feuerwache an der Alverskirchener Straße zwischengelagert worden waren, seien von einem Telgter Garten- und Landschaftsbaubetrieb abtransportiert worden, berichtet Stefan Klein-Ridder, Leiter des Fachbereichs Bauen und Bewirtschaften. Mithilfe einer Siebanlage habe die Firma Sand und Säcke voneinander getrennt.

Ein weiterer Haufen befindet sich auf einem Lagerplatz des Baubetriebshofes an der Alten Kläranlage an der Westbeverner Straße. Immer wieder holen sich Firmen und Bürger dort noch Sandsäcke ab. „Wenn kein Bedarf mehr besteht, muss auch der Rest entsorgt werden“, so Klein-Ridder. Wer noch Sandsäcke benötigt, der kann sich diese abholen, muss sich allerdings vorher beim Baubetriebshof anmelden.

Um die Sandsäcke, die an der Hofstelle Rölver an der Westbeverner Straße neben dem selbst aufgeschobenen Damm aufgetürmt worden waren, kümmere sich, so Klein-Ridder, der Eigentümer des Hofes selbst.

 

Bericht: wn.de