Rund 30 Feuerwehrleute aus Telgte und Westbevern waren dabei am Dienstagmorgen rund zwei Stunden bei einem Schwelbrand im Heizungskeller einer Schreinerei im Einsatz.

„Kleines Feuer, große Wirkung“: Auf diesen Nenner bringt Einsatzleiter  Frank Göttker den Schwelbrand in einer Schreinerei in Westbevern-Dorf. Rund 30 Feuerwehrleute aus Telgte und Westbevern waren dabei am Dienstagmorgen rund zwei Stunden im Einsatz. Dabei hatten zumindest die Westbeverner Feuerwehrkameraden keine lange Anfahrt zum Einsatzort, denn dieser lag direkt neben der Wache.

Ein großes Lob spricht Frank Göttker den Mitarbeitern des Unternehmens aus. Nachdem sie eine Rauchentwicklung im Bereich der Heizungsanlage festgestellt hatten, hätten sie alle Türen und Fenster geschlossen gehalten. „Das war genau die richtige Reaktion“, sagt der Einsatzleiter.

Um den Gebäudeschaden in der Schreinerei möglichst gering zu halten, sei bei den Löscharbeiten ein konsequentes aber zugleich sehr besonnenes Handeln wichtig gewesen, hieß es seitens der  Feuerwehr. Daher wurde das Feuer, das die Brandbekämpfer durch den dichten Rauch mit Hilfe der Wärmebildkamera genau lokalisiert hatten, gezielt von der Werkstatt aus und vom Keller aus bekämpft. Unter Atemschutz gingen verschiedene Trupps dagegen vor.

Nach gut zwei Stunden konnten die Ehrenamtlichen wieder abrücken. Eine genaue Untersuchung der Ursache des Schwelbrandes steht noch aus. Nach ersten Erkenntnissen war dieser aber in der Hackschnitzelheizung entstanden.

 

Text und Foto: wn.de