Am Montagabend zeichnete es sich bereits ab. Das Höhenfeuerwerk auf der Kirmes lockte bei noch hochsommerlichen Temperaturen die Massen. Doch bereits kurz vor Mitternacht beendete ein schweres Gewitter das fröhliche Treiben auf dem Gelände. Die letzten Besucher hasteten nach Hause, und die Schausteller sicherten eilig ihre Fahrgeschäfte.

Blitze, Donner und vor allem immer wieder starker Regen gab es die ganze Nacht. Entsprechend sah es am frühen Dienstagmorgen auf dem Mariä-Geburts-Markt-Gelände aus. Überall hatten sich große Pfützen gebildet, und die Fahrzeuge der Händler sorgten schnell für teils tiefe Fahrspuren.

30 Liter innerhalb kurzer Zeit

„Es ist ein Jammer“, war Marktmeister Stefan Reiser die Resignation anzumerken. Denn angesichts der Regenmassen von rund 30 Litern innerhalb kurzer Zeit stieg auf der Planwiese der Wasserstand, und der eine oder andere Händler kam gar nicht erst. Ein großer Pferdehändler wiederum kam zwar, fuhr aber nach kurzer Zeit wieder, da „es kein Wetter für Geschäfte ist“, wie er sagte.

Bereits früh waren der städtische Bauhof und die Feuerwehr auf dem Gelände aktiv. Während die Ehrenamtlichen der Wehr größere Pfützen leer pumpen, sorgen die städtischen Mitarbeiter des Bauhofes dafür, dass die Wege auf dem Krammarktgelände und der Landmaschinenausstellung schnellstmöglich wieder gut begehbar wurden.

Einen weiteren Feuerwehreinsatz gab es in der Nacht kurz nach den schweren Gewitterböen. Einige Äste waren heruntergefallen, weitere Stellen mussten mit Hilfe der Drehleiter untersucht wer-den. Ein Schausteller-Wohnwagen wurde dabei nach Angaben der Einsatzkräfte beschädigt.

 

Bericht: wn.de