Popcorn, Hüpfburg, Bastelbögen – alles Dinge, die Jungen und Mädchen gleichermaßen begeistern können. Doch gegen die Einsatzfahrzeuge, die die Feuerwehr zum Tag der offenen Tür auf den Hof an der Alverskirchener Straße gefahren hatte, war alles andere nur Rahmenprogramm. Kaum erwarten konnten es die meisten Kinder, dass sie endlich auf den Fahrersitz klettern durften – oder in den meisten Fällen von ihren Eltern gehoben wurden. Für viele der jungen Telgter war es das erste Mal in einem echten Feuerwehrfahrzeug. Andere, wie Johann (siehe Bild), haben nach einigen Besuchen bei der Wehr bereits Routine, was der Begeisterung allerdings keinen Abbruch tat.

„Die ersten waren schon um 9.30 Uhr hier“, sagte Feuerwehrmann Carsten Einhoff am Sonntagvormittag mit einem entspannten Lächeln, dabei sollte die Veranstaltung eigentlich erst um 11 Uhr beginnen. Auf eine offizielle Begrüßung verzichtete die Feuerwehr dieses Mal. „Das geht sowieso unter, weil alle Besucher schon irgendwo beschäftigt sind“, so Einhoff, Tatsächlich kamen schon früh viele, wenngleich nicht ganz so viele wie noch vor zwei Jahren. „Damals war das Gebäude neu“, erinnerte Einhoff nicht nur an die Situation, sondern auch daran, dass seinerzeit der Andrang so groß war, dass sämtliche Nebenstraßen zugeparkt waren.

Besondere Aufmerksamkeit bekamen die beiden Schauübungen der Feuerwehr, die um 13 und um 15 Uhr begannen. Unter anderem wurde gezeigt, wie ein Auto im Notfall zerschnitten wird, um eingeklemmte Personen zu befreien. Während viele wie gebannt die Übung verfolgten, bildete sich an de Würstchenbude eine lange Schlange, denn gegen 13 Uhr hatten sich bereits mehrere Hundert Schaulustige an der Alverskirchener Straße eingefunden.

 

Bericht: wn.de