Brandmeldeanlagen sind vorhanden
In Münster fehlen in einigen Feuerwehrgerätehäusern Brandmeldeanlagen. In Telgte sieht es dagegen deutlich besser aus.
Brandschützer raten Hausbesitzern oder Firmen, zu ihrer Sicherheit in ihren Räumlichkeiten Brandmeldeanlagen oder Rauchwarnmelder zu installieren. Vor wenigen Tagen war nun bekanntgeworden, dass ein solcher Brandschutz in den Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr in Münsters Stadtteilen nicht eingebaut worden ist. Das veranlasste Karin Horstmann (FDP) in der jüngsten Sitzung des Rates dazu nachzufragen, ob denn Brandmeldeanlagen in den Telgter Gerätehäusern installiert sind.
„Ich bin sehr sicher, dass es solche Anlagen bei uns gibt“, antwortete Stefan Klein-Ridder, Leiter des Fachbereichs Bauen und Bewirtschaften. Aber hundertprozentig konnte er es nicht sagen, machte sich schlau und konnte jetzt positive Nachrichten verkünden: „Die beiden Feuerwehrgerätehäuser in Telgte und Westbevern sowie die angrenzende Rettungswache in Telgte verfügen über Brandmeldeanlagen, die 24 Stunden aufgeschaltet sind“, das heißt, es erfolgt eine automatisierte Alarmierung an eine vorher definierte Meldekette beziehungsweise einen festgelegten Personenkreis.
Bauordnungsrechtlich sei in den Gerätehäusern keine Brandmeldeanlage erforderlich. Auch wenn die Anlagen sowohl in der Wartung als auch in der Unterhaltung kostenintensiv seien, habe sich die Stadt in enger Abstimmung mit der Feuerwehr dazu entschieden, „da die Objekte wichtiger Bestandteil der kritischen Infrastruktur sind, sehr wertvolle Gegenstände vorhanden sind und die Gebäude nicht rund um die Uhr besetzt sind“, so Klein-Ridder.
Bericht: wn.de