Bewohner bringen sich selbst in Sicherheit
Da die Vermutung bestand, dass sich noch Personen im Gebäude befinden könnten, war bei einem Einsatz der Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen Schnelligkeit Trumpf. Die Ehrenamtlichen waren am Quellenweg in Westbevern-Vadrup gefordert.
„Brandeinsatz, Personen noch im Gebäude“: Diese Meldung am frühen Sonntagmorgen sorgte für einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Denn schnelles Handeln war angesichts der Situation erforderlich.
Gegen 5.30 Uhr war die Alarmierung durch die Leitstelle erfolgt. Denn aus dem Keller und dem Treppenhaus eines Hauses am Quellenweg in Vadrup drang nach Angaben von Feuerwehr-Chef Lutz Mahler Rauch, „und es bestand zunächst der Verdacht, dass Menschenleben in Gefahr sein könnten“, sagt er. Die Feuerwehr rückte rasch aus. Glück im Unglück: Beim Eintreffen der Kräfte hatten sich die insgesamt sieben Bewohner des Gebäudes bereits in Sicherheit bringen können.
Zahlreiche Kräfte im Einsatz
Zahlreiche Kräfte waren im Einsatz: Die Löschzüge aus Telgte und Westbevern, zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die First Responder des Malteser-Hilfsdienstes aus Ostbevern waren am Einsatz beteiligt.
Der augenscheinliche Brandherd konnte nach Angaben der Einsatzleitung schnell lokalisiert werden: Ein abgerissenes Abgasrohr der Ölheizung im Heizungsraum war die Ursache für die Rauchentwicklung.
Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht worden war, konnten die sieben Bewohner nach knapp zwei Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Verantwortlichen der Feuerwehr lobten in der Nachbesprechung das schnelle und koordinierte Handeln aller Beteiligten. Die oft geprobte Zusammenarbeit der Rettungsdienste und Feuerwehrkräfte habe sich erneut bewährt.
Dank des zügigen Einsatzes verlief die Situation ohne Personenschäden. Der Einsatz endete um 7.15 Uhr.
Bericht: wn.de